Startseite von PostFinance am 25. September 2026 zu 25 Jahren E-Trading und dem Trading Day Startseite von PostFinance am 25. September 2026 zu 25 Jahren E-Trading und dem Trading Day

PostFinance Erfahrungen 2026: Gebühren, E-Trading und Fazit

This page is also available in: English

Bei Investing Hero will ich die besten Tests von Anlageplattformen liefern. Einige der getesteten Anbieter zahlen dafür eine Affiliate-Provision, die den Betrieb dieser Website mitfinanziert. Das beeinflusst meine Bewertungen nicht. Meine Meinung ist meine eigene. Bitte lies den Haftungsausschluss.

Bei PostFinance landet für Millionen in der Schweiz schon der Lohn. Die eigentliche Frage ist deshalb selten, ob du ein Konto eröffnen sollst, sondern ob dein Konto auch zum Anlegen taugt oder ob du vor allem für Bequemlichkeit bezahlst. Dieser Test bringt Alltagsbanking und Anlegen auf eine Seite: Bankpaket, Karte im Ausland, E-Trading, Sparpläne, 3a-Fonds und Krypto, jede Zahl aus den Preislisten von PostFinance selbst. Kurz gesagt: Das ist die traditionelle Wahl, du bezahlst für die Sicherheit, und der Online-Broker ist besser, als ich es von einer Schweizer Bank erwartet hätte.

Mein Fazit★ 3.5

Die traditionelle Wahl und einer der sichersten Orte in der Schweiz für dein Geld. Die Überraschung ist E-Trading: Für eine Schweizer Bank wirklich konkurrenzfähig, mit pauschal CHF 72 Depotgebühr im Jahr, die als Courtagen-Guthaben zurückkommt, bei einem grösseren Depot günstiger als Swissquote. Für die Sicherheit zahlst du anderswo, und viele werden finden, dass sie das wert ist. Das Konto kostet CHF 60 im Jahr, die Karte 1.5% im Ausland, das Ersparte bringt keinen Zins, und die 3a-Fonds kosten zwei- bis dreimal so viel wie die digitalen 3a-Apps.

CHF 5Im Monat für das Paket SmartGratis ab CHF 25’000 angelegt bei PostFinance
1.5%Kartenzuschlag im AuslandAuf jeden Einkauf in Fremdwährung
CHF 18E-Trading-Depotgebühr pro QuartalZurück als CHF 18 Courtagen-Guthaben
0.00%Zins auf dem ErspartenPrivat- und Sparkonto, seit 1. August 2025
Kein Leser-AngebotInvesting Hero verdient nichts an PostFinance. Es gibt keinen Affiliate-Deal und keinen Leser-Code, der Link unten führt direkt zu PostFinance.
Zu PostFinance →

PostFinance: Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • Systemrelevante Bank, von S&P mit AA bewertet und über die Post im Besitz des Bundes
  • E-Trading-Depotgebühr pauschal CHF 72 im Jahr mit CHF 72 Courtagen-Guthaben zurück, bei grossem Depot günstiger als Swissquote
  • Über 20 Börsenplätze, Bruchteile und Sparpläne ab CHF 1, alles in der PostFinance App
  • Bank, Broker, 3a, Krypto und TWINT unter einem Login, Bargeld gratis an jedem Postomaten
  • PostFinance übernimmt bis CHF 800 der Gebühren deiner alten Bank, wenn du ein Depot überträgst
  • Kein Gratiskonto: Smart kostet CHF 60 im Jahr, ausser du hast CHF 25’000 dort angelegt
  • 1.5% auf Karteneinkäufe im Ausland und CHF 5 pro Bezug im Ausland mit Smart
  • 0.00% auf Privat- und Sparkonto, 0.05% auf dem 3a-Konto
  • Die 3a-Fonds kosten 0.66% bis 1.3% im Jahr, finpension 0.39% alles inklusive
  • Der Steuerauszug kostet CHF 97.30, eine Titelauslieferung CHF 108.10 pro Position

Was kostet ein Konto bei PostFinance?

Ein einzelnes Konto gibt es bei PostFinance nicht. Privatkonto, Sparkonto und Karte kommen nur im Bankpaket, und Erwachsene wählen zwischen zwei Paketen. Alle Zahlen stammen aus der Preisliste für Privatkund:innen, gültig ab 1. Juli 2026.

PostenSmartSmartPlus
Preis pro MonatCHF 5CHF 10
Mit CHF 25’000 angelegt, Lebensversicherung oder PostFinance-HypothekGratisCHF 5
PostFinance Card (Debit)GratisGratis
Bargeld am PostomatenGratisGratis
Bargeld am Automaten einer anderen Bank in der SchweizCHF 2Gratis
Bargeld am Automaten im AuslandCHF 5Gratis, ohne Fremdgebühren
Karteneinkäufe in Fremdwährung1.5% Zuschlag1.5% Zuschlag
KreditkarteAb CHF 50 im JahrClassic oder Standard inklusive
SEPA-Zahlung in der AppGratisGratis
Andere Auslandzahlung in der AppCHF 2, oder CHF 7 bis 22, wenn du alle Spesen trägstGleich
Papierauszüge und EinzahlungsscheineCHF 5 pro Monat zusätzlichCHF 5 pro Monat zusätzlich

Pakete für Kinder, Jugendliche und Studierende sind gratis, bis 20 oder bis 30 in Ausbildung. Junge Erwachsene zwischen 21 und 30, die dafür nicht mehr gelten, bekommen SmartPlus bis zu drei Jahre zum halben Preis, CHF 5. Die Webseite von PostFinance nennt für diesen Rabatt Neukund:innen bis 23, die verbindliche Preisliste 21 bis 30. Frag bei der Eröffnung nach der Altersregel.

So funktioniert die CHF-25’000-Regel. PostFinance zählt den Wert deiner Anlagen per Monatsende: Wertschriften im E-Trading, Fonds, E-Vermögensverwaltung, Krypto sowie 3a- und Freizügigkeitsfonds. Guthaben auf Konten zählt nicht. Ab CHF 25’000 ist Smart gratis, das sind CHF 60 im Jahr. Ein guter Grund, beim Anlegen bei PostFinance zu bleiben, wenn du dort schon bankst, aber ein schlechter Grund, dafür zu wechseln.

Wie sicher ist die PostFinance?

Hier ist PostFinance am stärksten. Die PostFinance AG ist seit 2013 eine Bank mit FINMA-Bewilligung, gehört ganz der Post, und die Post gehört ganz dem Bund. Die Schweizerische Nationalbank hat sie am 1. September 2015 als systemrelevant eingestuft. Damit steht sie in einer Gruppe mit UBS, Raiffeisen und der Zürcher Kantonalbank und muss strengere Kapitalvorschriften erfüllen. S&P bewertet sie mit AA, Ausblick stabil.

Eine Staatsgarantie gibt es nicht. Viele glauben, es gebe eine. Als PostFinance 2012 zur Aktiengesellschaft wurde, haftete der Bund laut Gesetz nur fünf Jahre lang für Kundeneinlagen bis CHF 100’000, und das endete 2017. Heute sind deine Einlagen wie bei jeder Schweizer Bank über esisuisse bis CHF 100’000 pro Kund:in geschützt. S&P geht davon aus, dass der Bund PostFinance im Notfall sehr wahrscheinlich stützen würde. Das ist die Einschätzung einer Ratingagentur, kein Versprechen.

Wertschriften im E-Trading und im Fondsdepot sind Depotwerte und fallen bei einem Konkurs der Bank nicht in die Konkursmasse. Die gesetzliche Grenze ist die Kehrseite: PostFinance darf bis heute keine eigenen Kredite und Hypotheken vergeben und verdient deshalb weniger an deinen Einlagen als andere Banken. Diese dünne Marge ist ein grosser Teil der Erklärung, warum die Gebühren über die Jahre gestiegen sind.

Zinsen: 0.00% auf dem Ersparten

Seit 1. August 2025, nachdem die Nationalbank ihren Leitzins auf 0% gesenkt hatte, zahlt PostFinance 0.00% auf Privatkonto und Sparkonto, ohne Stufen. Das 3a-Konto bringt 0.05%, das Jugendsparkonto 0.25% bis CHF 25’000. Ein Jahr zuvor zahlte das Sparkonto noch 0.50%.

Ein freier Parkplatz ist das Sparkonto trotzdem nicht. Du kannst CHF 100’000 im Jahr ohne Kündigung abheben, darüber gilt eine Frist von drei Monaten, und ab dem elften Bezug im Jahr kostet jeder CHF 8. Wenn Geld brach liegt, zeigt dir mein Vergleich Beste Bank Schweiz, wer noch etwas zahlt.

PostFinance E-Trading: Gebühren und wie das Guthaben funktioniert

E-Trading ist der Online-Broker von PostFinance. Zu Beginn jedes Quartals zahlst du CHF 18 Depotgebühr, CHF 72 im Jahr, und bekommst für dasselbe Quartal CHF 18 Courtagen-Guthaben zurück. Was du nicht brauchst, verfällt am Quartalsende, und bei einer Kündigung mitten im Quartal gibt es nichts zurück.

Startseite von PostFinance am 25. September 2026 zu 25 Jahren E-Trading und dem Trading Day
Die Startseite von PostFinance am 25. September 2026: 25 Jahre E-Trading, gefeiert mit einem Tag ohne Courtage auf Aktienkäufe an der SIX.

Die Überraschung: eine Schweizer Bank mit ordentlichem Broker. PostFinance bietet E-Trading seit 2001 an. Ich habe die Preisliste einer Grossbank erwartet und eher die eines modernen Brokers gefunden. Viele Schweizer Banken, Zak zum Beispiel, verlangen die Depotgebühr in Prozent deines Vermögens, die Rechnung wächst also mit deinem Ersparten. PostFinance verlangt pauschal CHF 72 im Jahr und gibt sie als Courtagen-Guthaben zurück. Bei einem Depot von CHF 50’000 sind das CHF 72, bei Swissquote rund CHF 86 und bei Zak etwa CHF 135, dazu Bruchteile, Sparpläne ab CHF 1, über 20 Börsenplätze und TradingView-Charts. Für häufiges Handeln ist es nicht der günstigste Ort. Für alle, die kaufen und halten und bei einer Schweizer Bank bleiben wollen, ist es ein faires Angebot.

AuftragsgrösseSIX und BX Swiss (CHF)USA, London, Toronto und wichtige EU-Börsen (Landeswährung)
Bis 500615
501 bis 1’0001220
1’001 bis 5’0002030
5’001 bis 10’0003035
10’001 bis 15’0004040
15’001 bis 20’0006060
20’001 bis 30’0008080
30’001 bis 50’000105105
50’001 bis 100’000160160
Über 100’000240, über 150’000 dann 300240, über 150’000 dann 300

Dazu kommen die eidgenössische Umsatzabgabe (0.075% auf Schweizer, 0.15% auf ausländische Wertschriften), die Börsengebühren zum Selbstkostenpreis und, wo fällig, ausländische Transaktionssteuern. Die MWST ist inbegriffen. Handeln kannst du Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, strukturierte Produkte und Krypto-Produkte an über 20 Börsenplätzen, Bruchteile von Aktien und ETFs kaufen und auf der Desktop-Plattform mit TradingView-Charts arbeiten.

Was das in der Praxis heisst

  1. Kleine Sparer zahlen CHF 72 im Jahr und kaum mehr. Kaufst du jeden Monat für CHF 500 einen ETF an der SIX, kostet jeder Auftrag CHF 6. Drei pro Quartal sind CHF 18, genau das Guthaben. Mit höchstens 75 Rappen Umsatzabgabe pro Auftrag kostet ein Jahr höchstens CHF 81 für CHF 6’000 angelegt, rund 1.35%.
  2. Ein grosses Depot, das liegen bleibt, ist günstig. Bei CHF 50’000 und zwei Trades im Jahr kostet das Depot CHF 72, also 0.14%.
  3. Mittlere Aufträge tun weh. Ein Auftrag über CHF 10’000 an der SIX kostet CHF 30, sobald das Guthaben aufgebraucht ist. Bei Interactive Brokers kostet derselbe Trade CHF 5.
  4. Ausländische Aktien kosten mehr, als du siehst. Ein Auftrag über USD 3’000 an der NYSE kostet USD 30, dazu 0.15% Umsatzabgabe und eine Wechselkursmarge, die PostFinance nicht veröffentlicht.

Drei Kosten, die man leicht übersieht. Der Steuerauszug kostet CHF 97.30, bei Yuh CHF 25 und bei vielen Brokern nichts. Eine Titelauslieferung an eine andere Bank kostet CHF 108.10 pro Position, ein Wechsel mit zehn ETFs und Aktien also über CHF 1’000. Und die Wechselkursmarge auf Auslandstrades steht in keiner Preisliste, die ich gefunden habe: PostFinance schreibt nur, dass bei der Auftragserfassung 1% zusätzlich reserviert wird.

In die andere Richtung ist es günstiger. PostFinance übernimmt bis CHF 800 der Gebühren, die deine alte Bank für einen Depotübertrag ins E-Trading verlangt. Du schickst die Belege über den Chat im E-Finance, das Geld kommt im Folgemonat.

ETF-Sparplan: 1% pro Ausführung

Im E-Trading kannst du Sparpläne auf über 100 ETFs und ausgewählte Aktien einrichten, wöchentlich bis vierteljährlich, ab CHF 1. Jede Ausführung kostet 1% des Betrags, mindestens CHF 1. Gratis ist keiner, aber das Quartalsguthaben bezahlt die Gebühren, solange es reicht. Das Beispiel von PostFinance selbst: drei Sparplanzahlungen zu CHF 600 pro Quartal kosten nichts.

Verglichen mit einem manuellen Auftrag an der SIX ist der Sparplan bis rund CHF 2’000 pro Ausführung günstiger. Bei CHF 1’000 kostet der Sparplan CHF 10, der manuelle Auftrag CHF 12. Bei CHF 5’000 kostet der Sparplan CHF 50, der manuelle Auftrag CHF 20. neon invest und Yuh bieten ausgewählte ETFs im Sparplan zu 0% an. Für einen kleinen Monatsbetrag ist das der günstigere Weg, wenn du PostFinance sonst nicht brauchst.

Fonds, E-Vermögensverwaltung und Anlageberatung

Neben dem E-Trading verkauft PostFinance drei Wege in Fonds. Alle drei sind in Ordnung, wenn jemand anderes auswählen soll. Günstig ist keiner.

ProduktWas du PostFinance zahlstMinimum
Selfservice Fonds0.50% bis 0.75% Ausgabekommission, dazu 0.15% Depotgebühr im JahrCHF 100, oder CHF 20 pro Monat im Sparplan
E-Vermögensverwaltung0.75% im Jahr plus MWST auf 90% davon, rund 0.80%, ab CHF 1 Million 0.60%. Fondskosten kommen dazuCHF 5’000
Anlageberatung Plus0.90% im Jahr plus MWST, mindestens CHF 720 im Jahr. Fondskosten kommen dazuCHF 5’000, empfohlen CHF 80’000

Nach der E-Vermögensverwaltung fragen die meisten Leser:innen. PostFinance sagt klar, dass es ein Mandat eines Anlagekomitees ist und kein Robo-Advisor, und seit Februar 2026 gibt es einen Fokus «Zukunft» mit 5% Krypto. Was PostFinance nicht veröffentlicht, sind die Kosten der Fonds darin. Eine Gesamtkostenzahl lässt sich deshalb nicht berechnen. In meinem Robo-Advisor-Vergleich, der jeden Anbieter nach Gesamtkosten ordnet, kosten die Spitzenreiter alles inklusive weniger als PostFinance vor den Fondskosten.

PostFinance Säule 3a

PostFinance bietet ein 3a-Konto zu 0.05% und acht Vorsorgefonds: vier ESG-Fonds, der älteste von 2001, und vier passive, die im Herbst 2025 dazukamen. Ausgabe- und Rücknahmekommission gibt es keine und das Depot ist gratis, aber die laufenden Kosten der Fonds sind hoch. Die offiziellen Factsheets vom 31. August 2026 zeigen:

FondsLaufende Kosten (TER)Auf CHF 50’000 im Jahr
PF Pension Passive 25 / 50 / 75 / 1000.66% / 0.70% / 0.74% / 0.85%CHF 330 bis 425
PF Pension ESG 25 / 50 / 75 / 1001.1% / 1.2% / 1.3% / 1.3%CHF 550 bis 650
finpension 3a, zum Vergleich0.39% alles inklusiveCHF 195

Das eine, was du dir merken solltest. Ein 3a läuft 30 oder 40 Jahre, und über diese Zeit wächst der Unterschied zwischen 0.74% und 0.39% auf einen fünfstelligen Betrag. Die 3a bei PostFinance ist bequem, aber nicht günstig. Du kannst dein Alltagskonto bei PostFinance behalten und die 3a anderswo eröffnen. Mein Säule-3a-Vergleich ordnet jeden Anbieter nach den Gesamtkosten.

Das Freizügigkeitskonto bringt 0.00% und kostet CHF 9 pro Quartal. Geld, das zwischen zwei Stellen dort liegt, ist bei einer Freizügigkeitsstiftung, die es anlegt, besser aufgehoben.

Krypto bei PostFinance

Seit Februar 2024 können PostFinance-Kund:innen in der App Krypto kaufen, mit der Sygnum Bank, einer Krypto-Bank mit FINMA-Bewilligung, hinter dem Angebot. Seit Februar 2026 sind es 22 Coins, von Bitcoin und Ether bis USDC und Sui.

PostenKosten
Handelsgebühr0.95%, ab USD 250’000 0.75%
Depotgebühr0.15% im Jahr plus MWST
Mindestbetrag Auftrag oder SparplanUSD 50
ETH-Staking20% der Erträge
Coins an die eigene Wallet sendenNicht möglich

Für ein wenig Krypto neben dem Lohnkonto ist das ein sauberer, sicherer Weg, und die Depotgebühr ist klein. Die Handelsgebühr ist es nicht: 0.95% sind fast das Zehnfache der Spot-Gebühr an den grossen Börsen, und die Coins können PostFinance nicht verlassen. Für mehr als einen kleinen Anteil zeigt mein Krypto-Vergleich die günstigeren Wege.

App, TWINT und Zahlen im Alltag

Alles in diesem Test läuft in der PostFinance App oder im E-Finance: Zahlungen, eBill, E-Trading, Fonds, 3a und Krypto. Die Karte funktioniert mit Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay, und Bargeld ist an jedem Postomaten gratis. TWINT ist eine eigene App, PostFinance TWINT, und gratis. Seit 15. September 2026 zeigt sie keine hinterlegten Kreditkarten mehr an, TWINT-Zahlungen gehen jetzt direkt vom Konto.

Welche Erfahrungen machen PostFinance-Kund:innen?

Die Bewertungen sind hart. Trustpilot zeigt rund 1.5 von 5 aus über 1’100 Bewertungen. Kritisiert werden vor allem Gebühren, die über die Jahre dazugekommen sind, ein schwer erreichbarer Kundendienst und Änderungen an der App. PostFinance hat 2025 bis zu 141 Stellen abgebaut, vor allem in der Verwaltung. Gelobt wird die Zuverlässigkeit: Die App läuft, Zahlungen kommen an, und um die Bank selbst macht sich niemand Sorgen.

Das deckt sich mit meiner Einschätzung. PostFinance ist ein sicherer, verlässlicher Grundversorger, der seit dem Zinsrückgang für dieselbe Leistung mehr verlangt.

Für wen PostFinance passt und für wen nicht

PostFinance ist die traditionelle Wahl, und eine berechtigte. Manche wollen ihr Geld bei der Bank, die schon ihre Eltern hatten, im Besitz des Bundes, mit Filialen im ganzen Land, und zahlen dafür gern CHF 60 im Jahr. Wenn das auf dich zutrifft, ist PostFinance eine solide Wahl, und dank E-Trading musst du fürs Anlegen nicht wechseln. Sie passt, wenn dir Sicherheit wichtiger ist als der Preis, wenn du Bank, Broker und 3a an einem Ort mit Schweizer Steuerauszug willst, oder wenn du schon CHF 25’000 dort angelegt hast und das Paket gratis ist. Sie passt auch für langfristige Anleger:innen mit grossem Depot, die selten handeln: CHF 72 Depotgebühr im Jahr, das meiste als Guthaben zurück, ist ein fairer Preis.

Sie passt nicht, wenn du oft im Ausland bezahlst, wegen der 1.5% auf der Karte, wenn du Zins auf dem Ersparten willst oder wenn du eine 3a neu aufbaust. Und wer monatlich CHF 200 in einen ETF steckt, zahlt bei PostFinance CHF 72 im Jahr für etwas, das neon invest oder Yuh fast gratis machen.

PostFinance im Vergleich

PostFinance oder neon fürs Alltagskonto?

neon (★ 4.5) kostet keine Monatsgebühr (die erste Karte CHF 20), verlangt 0.35% auf Kartenzahlungen im Ausland statt 1.5% und hat eine englische App. PostFinance ist selbst die Bank, mit AA bewertet und systemrelevant, neon führt die Konten über die Hypothekarbank Lenzburg. Geht es dir um Kosten und Reisen, gewinnt neon. Geht es darum, wo dein Geld liegt, PostFinance. Viele haben beides.

PostFinance, Swissquote oder Interactive Brokers zum Anlegen?

Swissquote (★ 4.7) und PostFinance sind beide Schweizer Banken mit Steuerauszug. Swissquote hat mehr Märkte und bessere Werkzeuge, PostFinance die günstigere Depotgebühr bei grossem Depot. Interactive Brokers (★ 4.8) ist pro Trade und beim Wechselkurs viel günstiger, liefert aber keinen Schweizer Steuerauszug. Mein Online-Trading-Vergleich stellt alle nebeneinander.

PostFinance oder finpension für die Säule 3a?

finpension kostet 0.39% alles inklusive, die 3a-Fonds von PostFinance 0.66% bis 1.3%. Auf CHF 50’000 sind das CHF 195 im Jahr gegenüber CHF 330 bis 650. Ein bestehendes 3a wechselst du mit einem Übertragungsformular des neuen Anbieters.

Die Kontoseite kannst du selbst vergleichen. Wähl ein Konto, und die Tabelle baut sich aus denselben geprüften Daten wie der Rest dieser Seite.

PostFinance Vergleich

PostFinanceneon
KontogebührCHF 5 pro Monat (Paket Smart; entfällt mit Hypothek, Versicherung oder angelegtem Vermögen)0 CHF (Plan free)
KartePostFinance Card inklusiveErste Karte CHF 20; Ersatzkarte CHF 20
Kartenzahlung im Ausland1.5%0.35% Kartenzuschlag; Bargeld im Ausland 1.5%
TWINTJaNur TWINT Prepaid
Apple PayJaJa
Zins0.00% (Sollzins 9.50%)0% (seit Dezember 2024 kein Zins)
HinweiseKein eigenständiges Gratiskonto: Das Konto gibt es nur im Bankpaket, für junge Leute gratis.Pläne seit 18. September 2026 neu: Der Gratisplan kostet jetzt für die erste Karte und 0.35% Wechselkurszuschlag. TWINT nur über TWINT Prepaid.
Leser-Deal–CHF 10 Willkommensbonus mit Code investinghero
Meine Bewertung★ 3.5★ 4.5
Testbericht–Zum neon Testbericht →

An der Quelle geprüft: PostFinance 23. September 2026 · neon 23. September 2026

Gratis-AlltagskontoneonGratis-Plan, CHF 10 Startbonus

Keine Monatsgebühr, 0.35% auf Kartenzahlungen im Ausland statt 1.5%, Anlegen und 3a in derselben App. Das Konto liegt bei einer Partnerbank, nicht bei neon selbst.

Zu neon →Lesercode investinghero: CHF 10 Startbonus. Zum neon Testbericht.
Günstigere Säule 3afinpension 3a0.39% alles inklusive

Indexfonds, alle Kosten in einer Zahl, statt 0.66% bis 1.3% für die 3a-Fonds von PostFinance. Dein Alltagskonto kann bleiben, wo es ist.

Säule 3a vergleichen →Mein Marktführer im Säule-3a-Vergleich.

Meine Regeln für PostFinance-Kund:innen

  1. Nutze das Guthaben jedes Quartal. CHF 18 Courtagen-Guthaben verfallen am Quartalsende. Drei kleine Aufträge oder Sparplanzahlungen pro Quartal brauchen es auf.
  2. Kauf an der SIX, wo es geht. Ein Auftrag über CHF 500 kostet an der SIX CHF 6, an der NYSE 15 Dollar, vor einer Wechselkursmarge, die PostFinance nicht veröffentlicht.
  3. Halte Sparplanraten unter CHF 2’000. Darüber ist ein manueller SIX-Auftrag günstiger als die 1% Sparplangebühr.
  4. Lass deine Anlagen fürs Paket zählen. Ab CHF 25’000 in Anlagen bei PostFinance ist Smart gratis.
  5. Leg deine 3a woanders an. Das Alltagskonto kann bleiben, die 3a-Fonds kosten zwei- bis dreimal so viel wie die digitalen Apps.
  6. Nimm im Ausland eine andere Karte. 1.5% auf jedem Einkauf im Ausland summieren sich in den Ferien. Ein Gratiskonto mit günstigerer Karte löst das.
Erst testen, dann entscheiden

Wenn du schon bei PostFinance bist, eröffnest du E-Trading im E-Finance, und das erste Quartal kostet CHF 18, die als Courtagen-Guthaben zurückkommen. Probier einen Sparplan oder einen ersten ETF-Kauf, bevor du entscheidest, ob Geld anderswohin soll.

Kein Leser-AngebotInvesting Hero verdient nichts an PostFinance. Der Link führt direkt zur E-Trading-Seite.
Zum E-Trading →

PostFinance Erfahrungen: häufige Fragen

Ist PostFinance eine gute Bank?

Sie ist eine der sichersten: systemrelevant, von S&P mit AA bewertet und über die Post im Besitz des Bundes. Eine der günstigsten ist sie nicht. Das Konto kostet CHF 60 im Jahr, ausser du hast CHF 25’000 dort angelegt, das Ersparte bringt 0.00% Zins und die Karte kostet im Ausland 1.5%.

Hat PostFinance eine Staatsgarantie?

Nein. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 2012 haftete der Bund fünf Jahre lang für Einlagen bis CHF 100’000, das endete 2017. Heute sind Einlagen wie bei jeder Schweizer Bank über esisuisse bis CHF 100’000 pro Kund:in geschützt.

Wie sicher ist die PostFinance?

Nach Schweizer Massstäben sehr sicher. Die Nationalbank stuft PostFinance als systemrelevant ein, was strengere Kapitalvorschriften bedeutet, und S&P bewertet sie mit AA, Ausblick stabil. Wertschriften im E-Trading werden getrennt vom Vermögen der Bank verwahrt.

Welche Bank steckt hinter PostFinance?

PostFinance ist selbst eine Bank, die PostFinance AG, mit FINMA-Bewilligung seit 2013. Sie gehört ganz der Schweizerischen Post, und die Post gehört ganz dem Bund.

Wie hoch sind die Kosten für ein PostFinance-Konto?

Das Paket Smart kostet CHF 5 im Monat, SmartPlus CHF 10. Smart ist gratis und SmartPlus kostet CHF 5, wenn du über CHF 25’000 bei PostFinance angelegt, eine Lebensversicherung oder eine PostFinance-Hypothek hast. Pakete für Kinder, Jugendliche und Studierende sind gratis.

Wie hoch sind die Gebühren für das E-Trading bei PostFinance?

CHF 18 Depotgebühr pro Quartal, zurück als CHF 18 Courtagen-Guthaben, das am Quartalsende verfällt. Ein Auftrag an der SIX kostet von CHF 6 bis CHF 500 bis CHF 300 über CHF 150’000, an US- und wichtigen EU-Börsen ab 15 in Landeswährung. Umsatzabgabe und Börsengebühren kommen dazu.

Wie funktioniert der ETF-Sparplan bei PostFinance?

Du wählst aus über 100 ETFs, ab CHF 1, wöchentlich bis vierteljährlich. Jede Ausführung kostet 1%, mindestens CHF 1, und das Quartalsguthaben bezahlt diese Gebühren, bis es aufgebraucht ist. Bis rund CHF 2’000 pro Ausführung ist der Sparplan günstiger als ein manueller SIX-Auftrag.

Wie kann ich mein PostFinance E-Trading kündigen?

Die Kündigung ist gratis, aber die CHF 18 Depotgebühr wird zu Beginn jedes Quartals belastet und bei einer Kündigung mitten im Quartal nicht zurückerstattet. Eine Titelauslieferung an eine andere Bank kostet CHF 108.10 pro Position, bei kleinen Positionen kann Verkaufen günstiger sein.

Lohnt sich die Säule 3a bei PostFinance?

Sie ist eher bequem als günstig. Das 3a-Konto bringt 0.05%, und die acht Vorsorgefonds kosten 0.66% bis 1.3% laufende Kosten im Jahr. finpension kostet 0.39% alles inklusive, was auf CHF 50’000 jährlich CHF 135 bis 455 spart.

Kann ich bei PostFinance Krypto kaufen?

Ja, seit Februar 2026 sind es 22 Coins in der App, mit der Sygnum Bank hinter dem Angebot. Der Handel kostet 0.95%, das Depot 0.15% im Jahr plus MWST, der Mindestbetrag ist USD 50. Coins lassen sich nicht an die eigene Wallet senden.

So bleibt dieser Test aktuell. Jede PostFinance-Zahl auf dieser Seite stammt von postfinance.ch, aus den Preislisten und den offiziellen Fonds-Factsheets, geprüft am 24. September 2026, nicht von einer Vergleichsseite. Ich habe keine Geschäftsbeziehung zu PostFinance. Die Zahlen anderer Anbieter stammen aus meinen eigenen Tests und Vergleichen.

Quellen. Bankpakete, Karte, Bargeldbezüge, Zahlungen, Papier und Sparkonto-Bezüge aus der Preisliste Dienstleistungen und Preise für Privatkund:innen, gültig ab 1. Juli 2026. Zinssätze von der Zinsseite, gültig seit 1. August 2025. Depotgebühr, Guthaben, Courtagen, Sparpläne, Steuerauszug und Titelauslieferung aus den Preisen und Konditionen für E-Trading, Stand 1. Januar 2026, die CHF 800 für den Depotübertrag von der E-Trading-Seite. Fonds, E-Vermögensverwaltung, Anlageberatung und Krypto aus der Preisliste für Anlagelösungen (05.2026). Kosten der Vorsorgefonds aus den Factsheets der UBS Fund Management vom 31. August 2026. Systemrelevanz aus der Verfügung der SNB vom 1. September 2015, das S&P-Rating von der Investor-Relations-Seite, die ausgelaufene Staatsgarantie aus dem Postorganisationsgesetz von 2010. Trustpilot-Wert Stand 24. September 2026. Bildungsinhalt, keine Finanzberatung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Privacy Preference Center

Necessary

Advertising

The Google AdSense service we use to serve advertising uses a DoubleClick cookie to serve more relevant ads across the web and limit the number of times that a given ad is shown to you.

For more information on Google AdSense see the official Google AdSense privacy FAQ.

Google Adsense

Analytics

This site uses Google Analytics which is one of the most widespread and trusted analytics solution on the web for helping us to understand how you use the site and ways that we can improve your experience. These cookies may track things such as how long you spend on the site and the pages that you visit so we can continue to produce engaging content.

For more information on Google Analytics cookies, see the official Google Analytics page.

Google Analytics

Other