Geld anlegen in der Schweiz 2026: Der Leitfaden für Einsteiger

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Ein praktischer Leitfaden, um in der Schweiz Geld anzulegen: worin du investierst, bei wem du ein Konto eröffnest, und was das wirklich kostet. Jede Gebühr auf dieser Seite führt zu einem Vergleich, in dem sie auf der Preisseite des Anbieters selbst geprüft wurde.

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Fünf Grundsätze, bevor du den ersten Franken anlegst

  1. Die Kosten sind das Einzige, was du steuern kannst. Die Rendite des nächsten Jahres kannst du nicht aussuchen. Ob 0.15% oder 1.5% pro Jahr dein Konto verlassen, dreissig Jahre lang, schon.
  2. Zuerst die Säule 3a füllen, dann das freie Depot. Der Steuerabzug ist eine garantierte Rendite, die dir kein Markt bietet.
  3. Ein globaler Fonds schlägt fünf clevere. Komplexität ist nicht dasselbe wie Kompetenz, und sie kostet fast immer mehr.
  4. Automatisieren, dann nicht mehr hinschauen. Ein Dauerauftrag nimmt dir genau die Entscheidung ab, die du am ehesten falsch triffst.
  5. Das richtige Portfolio ist das, das du durchhältst. Die beste Aufteilung auf dem Papier nützt nichts, wenn du im Crash verkaufst.

Für wen ist dieser Leitfaden zum Geld anlegen?

Als britischer Expat, der vor zehn Jahren in die Schweiz kam, war das Thema Investieren für mich schwer zugänglich. Verlässliche, faktenbasierte und unabhängige Informationen zu finden, zugeschnitten auf die Schweiz, war eine Herausforderung.

Ich habe es auf die harte Tour gelernt. Von der Idee, eine Lebensversicherung in die Säule 3a zu packen, bis zum Kauf von Einzelaktien über die Bank: Ich habe viele Fehler gemacht. Aus diesen Fehlern sind bessere Entscheidungen entstanden, und dieser Leitfaden ist das Ergebnis.

Er richtet sich an alle, die in der Schweiz anfangen wollen zu investieren und sich in dem Obigen wiedererkennen.

Die Grundlagen: Zeit und Nerven

Zwei Dinge bestimmen, wie sich ein Schweizer Portfolio verhält, und Aktienauswahl gehört nicht dazu: wie lange du das Geld liegen lässt, und wie viel Rückgang du aushältst, ohne zu verkaufen. Alles andere ist Detail.

Anlagehorizont Eine vernünftige Aufteilung Was du erwarten musst
Unter 3 Jahren Cash, und die 3a gefüllt, aber nicht in Aktien Geld, das du bald brauchst, hat im Markt nichts verloren. Ein schlechtes Jahr würde dich zwingen, am Tiefpunkt zu verkaufen.
3 bis 10 Jahre Etwa je zur Hälfte Aktien sowie Obligationen und Cash Rückgänge von 15 bis 20% sind normal und erholen sich wieder. Du solltest sie ignorieren können.
10 Jahre oder mehr Überwiegend Aktien Rückgänge von 30 bis 40% kommen etwa einmal pro Jahrzehnt vor. Zeit macht daraus ein Rauschen statt einer Katastrophe.
Der ehrliche Test. Nimm die aktienlastigste Variante, die du in Betracht ziehst, und frag dich, was du tun würdest, wenn sie in sechs Monaten um 35% fällt. Lautet die Antwort etwas anderes als «weiter einzahlen», brauchst du weniger Aktien, als du denkst.

Worin kannst du in der Schweiz investieren?

Das sind die Dinge, in die du von der Schweiz aus tatsächlich Geld stecken kannst. Du brauchst nicht alle. Für die meisten lautet die ehrliche Antwort: ein globaler Aktien-ETF, ein Obligationenfonds, und sonst nichts.

Was Risiko Wofür es da ist
Aktien Hoch Ein Anteil an einem Unternehmen. Der Motor des langfristigen Wachstums und der Grund, warum sich ein Portfolio so bewegt, wie es sich bewegt. Die meisten halten sie über einen Fonds statt einzeln.
Obligationen Tief Ein Darlehen an einen Staat oder ein Unternehmen. Dämpft den Ausschlag. Schweizer Obligationen haben jahrelang sehr wenig abgeworfen, weshalb viele Schweizer Portfolios wenige davon halten.
ETFs Folgt dem Inhalt Keine Anlageklasse, sondern eine Hülle: ein Kauf, der hunderte Aktien oder Obligationen hält. So sind die meisten vernünftigen Schweizer Portfolios gebaut, und so arbeitet jeder Robo-Advisor.
Immobilien Mittel Eine Wohnung zu kaufen ist für die meisten hier ausser Reichweite. Ein Immobilienfonds oder REIT gibt dir das Exposure ohne Hypothek.
Edelmetalle Mittel Gold zahlt keinen Ertrag und produziert nichts. Ein kleiner Anteil als Versicherung ist vertretbar, ein grosser ist eine Wette.
Krypto Sehr hoch Das Volatilste auf dieser Seite. Gar nichts davon zu halten ist eine völlig vernünftige Position.
Peer to Peer Hoch Geld an Fremde verleihen gegen Zins. Klingt wie ein Sparkonto, verhält sich überhaupt nicht so. Kleine Quote oder gar keine.

Wenn du aus diesem Abschnitt eine Sache mitnimmst: ein einzelner globaler Aktien-ETF, monatlich gekauft und in Ruhe gelassen, schlägt fast alles Komplizierte, zu dem Anfänger verleitet werden.

Wie könnte ein Portfolio aussehen?

Aktien, Obligationen, Immobilien und Edelmetalle ergeben eine lange Liste. Nützlicher ist die Frage, wie sich das zu einem Portfolio zusammensetzt.

Das Folgende ist ein Beispiel und keine Empfehlung. Deine Situation ist eine andere, und ich bin kein Finanzberater.

Beispiel mit höherem Risiko, auf langfristigen Vermögensaufbau ausgelegt. Bevor du anfängst, lohnt sich ein Blick auf die Ausgangslage: das Durchschnittsvermögen in der Schweiz liegt beim Median bei CHF 34’598, und 22,2 Prozent der Steuerpflichtigen haben gar kein steuerbares Vermögen

Der Typ Anlegerin, die dreissig Jahre Zeit hat und einen Rückgang von 35% aussitzen kann.

  • 85% Aktien
  • 5% REITs
  • 5% Edelmetalle
  • 4% Obligationen
  • 1% Krypto und P2P

Aktienquote und Aufteilung sind ein Beispiel, keine Anlageberatung. Was zu dir passt, hängt vom Anlagehorizont und deiner Verlusttoleranz ab, siehe die Tabelle weiter oben.

Es gibt tausende möglicher Kombinationen. Sobald Risiko und Aufteilung stehen, folgt die nächste Ebene, nämlich welche konkreten ETFs du dafür nimmst. Für den Einstieg genügt das Bild oben.

Wie du in der Schweiz Geld anlegst: die drei Wege

Selber machen
~0.15%
pro Jahr, globaler ETF beim Broker
Robo-Advisor
0.4 bis 0.9%
pro Jahr, alles inklusive, für dich verwaltet
Ein Bankfonds
2 bis 3×
so viel wie eine der beiden Varianten oben
Säule 3a 2026
CHF 7’258
Maximum mit Pensionskasse

Kostenspannen aus meinen Vergleichen zu Robo-Advisors, Brokern und Säule 3a, jeweils an der Quelle geprüft. 3a-Maximum von der ESTV.

Weg Kosten alles inklusive Aufwand Am besten für
Bankfonds 1.0 bis 1.8% Keiner Menschen, die die Filiale wollen und dafür zahlen. Der teuerste Weg, denselben Index zu besitzen.
Robo-Advisor 0.4 bis 0.9% Ein Nachmittag zum Einrichten, danach keiner Die meisten, die anfangen. Er baut und rebalanciert das Portfolio für dich.
Broker, selber machen ~0.15% Ein Kauf pro Monat oder Quartal Alle, die sich zutrauen, einen globalen ETF zu kaufen und liegen zu lassen.

Der Unterschied ist nicht klein. Auf CHF 100’000 sind zwischen einem Bankfonds zu 1.4% und dem Selbermachen zu 0.15% rund CHF 1’250 pro Jahr, jedes Jahr, bevor der Zinseszins darauf wirkt.

Investieren mit einer Schweizer Bank

Über die eigene Bank zu investieren ist für viele Schweizer Erstanleger der naheliegende Weg. Du hast deinen Kundenberater, die Bank verwaltet das Portfolio, und du musst nirgends sonst ein Konto eröffnen. Der Nachteil sind die Gebühren, und sie sind leicht zu übersehen, weil sie in Schichten anfallen.

Wie sich die Kosten stapeln, an einem dokumentierten Beispiel

Eine einzelne Prozentzahl auf dem Beratungsblatt ist selten die ganze Rechnung. Das Basisinformationsblatt zum Raiffeisen Futura Pension Invest Equity V (ISIN CH0441199582, Dokument vom 16. Juni 2026) muss die Kosten von Gesetzes wegen vollständig ausweisen. Es zeigt vier Schichten:

Schicht Höhe Art
Einstiegskosten bis 3.00% einmalig, Höchstbetrag
Verwaltung und sonstige Betriebskosten 1.25% pro Jahr
Transaktionskosten im Fonds 0.32% pro Jahr
Ausstiegskosten 0% keine
Laufend zusammen 1.57% pro Jahr

Das Dokument rechnet die Wirkung selbst vor: auf CHF 10’000 sind das nach einem Jahr CHF 452, und aus einer erwarteten Rendite von 6.33% vor Kosten werden 4.23% nach Kosten über die empfohlene Haltedauer.

Es hält ausserdem fest, dass diese Zahlen bereits die höchste Vertriebsgebühr enthalten und die verkaufende Person weitere Kosten verrechnen kann.

Zur Einordnung: das ist ein Vorsorgefonds und kein freies Depot. Die Schichtung bei Bankfonds im freien Depot ist aber dieselbe, und genau diese Schichten fehlen in den meisten Verkaufsgesprächen.

Bank: Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • Vertraute lokale Bank
  • Persönlicher Kontakt, mit dem du das Portfolio besprechen kannst
  • Grosse Auswahl an Fonds und Risikoprofilen
  • Die Gebühren.
  • Die Gebühren.
  • Die Gebühren.
  • Einstiegskosten und Fondskosten werden getrennt ausgewiesen, oft erst im Kleingedruckten

Die Lehre ist nicht «Banken sind böse». Sie lautet: Frag nach der Gesamtkostenquote und nach den Einstiegskosten, und lass dir beides schriftlich geben, bevor du unterschreibst.

Investieren mit einem Schweizer Robo-Advisor

Robo-Advisors nehmen Einsteigern genau das ab, was sie sonst vom Start abhält: Sie ermitteln dein Risikoprofil, bauen das Portfolio und kaufen und verkaufen automatisch. Willst du später selbst an den Reglern drehen, geht das. Ich führe einen vollständigen Vergleich aller Schweizer Robo-Advisors, in dem jede Gebühr an der Quelle geprüft ist.

Preislich unterbieten die grossen Anbieter die Banken deutlich, und Kontoeröffnung und Bedienung sind in der Regel ausgezeichnet. Für Einsteiger ist das der logische erste Schritt.

Zwei Antworten, je nachdem, wie viel Begleitung du willst.

Für die meisten
True Wealth
0.37 bis 0.62% alles inklusive

Die etablierteste der drei Plattformen, die meiste Kontrolle darüber, was du besitzt, und eine Gebühr, die mit wachsendem Vermögen sinkt. Einstieg ab CHF 8’500.

True Wealth ansehenLeserangebot: CHF 100 Gebührenguthaben mit Code INVEHERO

Wenn du begleitet werden willst
Selma
rund 0.77% alles inklusive auf CHF 50’000

Ab CHF 2’000 starten, durch den ganzen Prozess geführt werden, und bei Fragen echte Menschen am anderen Ende haben. Dafür zahlst du mehr, und für viele Leserinnen und Leser ist genau das der Grund, warum sie überhaupt anfangen.

Selma ansehenLeserangebot: ein volles Jahr kostenlose Verwaltung über diesen Link

Rein bei den Kosten ist VIAC Invest mit 0.45% bis 0.52% noch günstiger, inklusive Depot, Transaktionen, Währungswechsel, Stempelabgabe und Mehrwertsteuer, und ohne Mindestbetrag. Ich habe die Säule 3a von VIAC getestet, Invest aber nicht, deshalb bewerte ich es noch nicht.

Robo-Advisor: Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • Einfach und schnell startklar
  • Kaum laufender Aufwand
  • Deutlich günstiger als vergleichbare Bankangebote
  • Tiefe Einstiegshürden und Leserangebote
  • Du zahlst immer einen kleinen Aufschlag gegenüber dem reinen Selbermachen
  • Jede Plattform hat eigene Schwächen, siehe die einzelnen Testberichte

Investieren mit einem Schweizer Broker, der Selbermach-Weg

Wer das Portfolio selbst zusammenstellen, die Anlagen auswählen und die Käufe selbst auslösen will, macht das über einen Broker. Das ist mit Abstand der günstigste Weg. Manche Broker wie DEGIRO bieten sogar eine Liste von ETFs, die einmal im Monat gratis handelbar sind.

Einzelaktien kannst du auch über die Bank kaufen, aber verglichen mit Swissquote, Interactive Brokers oder DEGIRO wird das deutlich teurer. Alle Anbieter stehen in meinem Vergleich der Schweizer Broker nebeneinander, und für DEGIRO gibt es einen ausführlichen Testbericht.

Ein eigenes Portfolio zu bauen ist unkompliziert und günstig, aber es ist nicht für jeden. Wenn dir die Vorstellung, jeden Monat selbst zu kaufen, unangenehm ist, nimm den Robo-Advisor.

Broker: Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
  • Mit Abstand am günstigsten
  • Volle Kontrolle darüber, was du kaufst
  • Grosse Auswahl und Flexibilität
  • Für Einsteiger kann es zu viel sein
  • Du musst jeden Kauf selbst auslösen
  • Du trägst die Verantwortung für Aufteilung und Rebalancing

Und die Säule 3a?

Ja, du kannst deine Säule 3a investieren, und wahrscheinlich solltest du das auch. Was die Anbieter dafür verlangen, geht weit auseinander: mein Säule-3a-Vergleich stellt jeden Schweizer Anbieter auf die Gesamtkosten, von 0.12% bis deutlich über 1%.

Weil das Geld bis 60+ ohnehin weitgehend gebunden ist, spricht der Anlagehorizont allein dafür, es nicht auf dem Konto liegen zu lassen. Wie VIAC das löst, habe ich separat getestet.

Und niemals, unter keinen Umständen, die Säule 3a mit einer Lebensversicherung kombinieren.

Wie viel Geld brauche ich zum Start?

Das hängt vom Weg ab. Banken haben sehr tiefe Mindestbeträge, und beim Broker eröffnest du ein Konto praktisch ohne Minimum. Robo-Advisors verlangen etwas mehr, weil sie auf dünnen Margen arbeiten: Selma ab CHF 2’000, True Wealth ab CHF 8’500.

Wichtiger als der Startbetrag ist, dass danach regelmässig etwas nachkommt.

Die häufigsten Fehler in der Schweiz

Drei, die Schweizer Einsteiger am meisten kosten:

  1. Einer Bank 1.5% für einen Index zahlen, den es für 0.15% gibt. Über dreissig Jahre frisst diese Differenz einen erheblichen Teil des Endvermögens.
  2. Die Säule 3a auf dem Konto liegen lassen. Der Steuerabzug ist nur die halbe Miete. Nicht investiertes 3a-Geld verliert seit Jahren still gegen die Teuerung.
  3. Im Crash verkaufen. Jede langfristige Renditezahl, die du je gelesen hast, setzt voraus, dass du am Tiefpunkt noch investiert warst. Genau hier verlieren die meisten Menschen Geld.

Deine ersten vier Schritte

  1. Teure Schulden tilgen und einen Notgroschen halten. Drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Konto, an das du herankommst. Geliehenes Geld zu 8% anzulegen, während die Karte 12% kostet, ist ein Verlustgeschäft.
  2. Zuerst die Säule 3a füllen und investieren. Sie bringt einen Steuerabzug, also eine garantierte Rendite, die kein Markt bietet. Der grösste Teil des Schweizer 3a-Geldes liegt weiterhin unverzinst herum. Die Anbieter stehen im 3a-Vergleich nach Gesamtkosten nebeneinander.
  3. Ein Zuhause für das freie Geld wählen. Einen Robo-Advisor, wenn es erledigt sein soll, einen Broker, wenn du den ETF lieber selbst kaufst.
  4. Dauerauftrag einrichten und in Ruhe lassen. Monatlich, automatisch, langweilig. Das Portfolio, das existiert und in Ruhe gelassen wird, schlägt das günstigere, das du nie gebaut hast.

Häufige Fragen zum Investieren in der Schweiz

Ist Investieren in der Schweiz riskant?

Nicht mehr als in anderen Ländern, aber jede Anlage trägt ein Risiko. Wie viel du davon tragen willst, hängt von deiner Situation ab. Als Faustregel gilt: je höher die Aktienquote, desto grösser der Ausschlag nach oben und nach unten. Die Tabelle zum Anlagehorizont weiter oben zeigt, was zu welchem Zeitraum passt.

Können Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz investieren?

Ja. Für ein Konto bei einer Schweizer Bank oder einem Robo-Advisor brauchst du in der Regel einen B- oder C-Ausweis. Damit ist der Prozess unkompliziert.

Wo soll ich mein Geld in der Schweiz anlegen?

Wer in der Schweiz Geld anlegen will, hat im Wesentlichen drei Wege: über eine Bank, über einen Robo-Advisor oder direkt über einen Broker. Alle drei haben Vor- und Nachteile, und die Tabelle weiter oben stellt Kosten, Aufwand und Zielgruppe nebeneinander.

Wie lange sollte ich investiert bleiben?

Wenn du mit Aktien Vermögen aufbauen willst, rechne mit zehn Jahren oder mehr. Unter drei Jahren gehört Geld, das du brauchen wirst, nicht in den Markt.

Wie viel sollte Investieren in der Schweiz kosten?

Alles inklusive sollten die meisten Schweizer Anlegerinnen und Anleger deutlich unter 1% pro Jahr zahlen. Ein Robo-Advisor liegt bei etwa 0.4% bis 0.9%, der Selbermach-Weg über einen Broker mit einem globalen ETF eher bei 0.15%, ein Bankfonds beim Zwei- bis Dreifachen davon. Die Vergleiche stehen hier: Robo-Advisors, Broker und Säule 3a.

Was sind die besten Robo-Advisors in der Schweiz?

True Wealth für die meisten, Selma wenn du begleitet werden willst, und findependent wenn du klein anfängst. Ich vergleiche jeden Schweizer Robo-Advisor nach Gesamtkosten, wobei jede Gebühr gegen die Preisseite des Anbieters selbst geprüft ist, im Robo-Advisor-Vergleich.

Muss ich meine Anlagen in der Steuererklärung angeben?

Ja. In der Schweiz ansässige Personen deklarieren weltweites Vermögen und Einkommen, Wertschriften eingeschlossen, in der jährlichen Steuererklärung. Die meisten Broker und Robo-Advisors stellen dafür ein Steuerverzeichnis aus. Wie die Besteuerung funktioniert, steht in meinem Leitfaden zu den Schweizer Steuern. Bei komplizierteren Fällen, etwa Selbstständigkeit, Vermögen im Ausland oder Zu- und Wegzug, ist Ynoves die Zuger Kanzlei, mit der ich arbeite, und das erste Gespräch ist kostenlos.

Wie fange ich mit wenig Geld an?

Über einen Broker praktisch ohne Mindestbetrag, über Selma ab CHF 2’000. Wichtiger als der Startbetrag ist der Dauerauftrag danach: monatlich ein fixer Betrag schlägt das Warten auf den richtigen Moment.

Wie diese Seite aktuell gehalten wird. Anbieterkosten ändern sich, deshalb wiederholt diese Seite sie nicht. Die Gebühren stehen auf den Vergleichsseiten zu Robo-Advisors, Säule 3a und Online Trading, wo jede einzelne gegen die Preisseite des Anbieters geprüft und datiert ist. Bildungsinhalt, keine Finanzberatung.